Apothekensterben 2025: Warum immer mehr Apotheken schließen

In Deutschland schließen derzeit so viele Apotheken wie seit fast fünf Jahrzehnten nicht mehr. Was zunächst wie eine abstrakte Zahl klingt, spürst du im Alltag ganz konkret: längere Wege, kürzere Öffnungszeiten und weniger Auswahl vor Ort. Der folgende Überblick zeigt, wie dramatisch das Apothekensterben inzwischen ist – auch in Niedersachsen.

Apothekenzahl auf dem niedrigsten Stand seit fast 50 Jahren

Wie die ABDA berichtet, gab es Ende 2025 in Deutschland nur noch 16.601 Apotheken – 440 beziehungsweise 2,6 Prozent weniger als Ende 2024.

Im Jahr 2025 gab es 502 Apothekenschließungen, denen lediglich 62 Neueröffnungen gegenüberstanden. Damit sank die Apothekenzahl auf den niedrigsten Stand seit fast 50 Jahren: Zuletzt gab es 1977 mit 16.374 Betriebsstätten in Ost- und Westdeutschland zusammen so wenige Apotheken. Ein wesentlicher Grund liegt in der Finanzierung: Seit der letzten Erhöhung des Festhonorars im Jahr 2013 sind die Kosten in Apotheken um 65 Prozent gestiegen, ohne dass die Vergütung entsprechend angepasst wurde.

Auch für Apotheken in Niedersachsen bedeutet diese Entwicklung spürbar weniger Anlaufstellen, besonders in ländlichen Regionen, wo einzelne Schließungen ganze Landkreise betreffen können. Wenn ausgerechnet an Feiertagen die gewohnte Apotheke schließt, wird die Suche nach einer Alternative schnell zur Herausforderung – wie du auch an Feiertagen ohne Apotheke in der Nähe trotzdem Hilfe findest, erfährst du in unserem Ratgeber dazu.

Zusammenfassung

Das Apothekensterben ist längst keine Randnotiz mehr, sondern verändert die Versorgungslage in ganz Deutschland spürbar. Wer sicherstellen möchte, auch kurzfristig eine geöffnete Apotheke in der Nähe zu finden, sollte auf digitale Hilfsmittel setzen: Mit ApoGuru lässt sich die nächste verfügbare Apotheke in Niedersachsen schnell und zuverlässig finden.