Notdienst in der Krise: Warum Apotheken für höhere Vergütung protestieren
Im Frühjahr 2026 haben zahlreiche Apotheken in Deutschland aus Protest ihre Türen geschlossen. Grund ist die seit Jahren ausbleibende Anpassung der Vergütung, die besonders den Notdienst zunehmend unwirtschaftlich macht. Was das für die Notdienst-Versorgung auch in Niedersachsen bedeutet, zeigt dieser Beitrag.
Tausende Apotheken protestieren für bessere Vergütung
Wie die Apotheken Umschau berichtet, haben im März 2026 viele Apotheken in Deutschland aus Protest geschlossen, wobei rund 25.000 Menschen an Kundgebungen teilnahmen: Das musst du zum Apothekenprotest wissen.
Kern des Protests ist die Vergütung: Das Festhonorar wurde seit 13 Jahren nicht erhöht, obwohl Personal-, Miet- und Energiekosten in dieser Zeit deutlich gestiegen sind. Bereits im März 2025 hatte die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg mit dem Positionspapier „Notdienst in der Krise“ auf die Lage aufmerksam gemacht und unter anderem eine Erhöhung der Notdienstpauschale auf 10 Euro sowie mehr Teilnotdienste statt Vollnotdienste vorgeschlagen.
Für Apotheken in Niedersachsen ist die wirtschaftliche Lage rund um den Notdienst genauso spürbar wie anderswo: Bleibt die Vergütung unverändert, könnte es künftig schwerer werden, außerhalb der regulären Öffnungszeiten eine besetzte Notdienst-Apotheke in der Nähe zu finden. Wie du beispielsweise in der Landeshauptstadt aktuell eine Notdienst-Apotheke in Hannover findest, liest du in unserem separaten Ratgeber.
Einen Überblick über alle Apotheken findest du auf der Seite Apotheken in Hannover.
Zusammenfassung
Der Protest der Apotheken macht deutlich, wie angespannt die wirtschaftliche Lage rund um den Notdienst inzwischen ist. Damit du auch in Zukunft schnell eine geöffnete Notdienst-Apotheke findest, hilft dir eine zuverlässige Suche wie ApoGuru weiter.





















